HOCHZEIT IN SACHSEN
Ganz gleich, ob in der Kathedrale, in der Dorfkapelle oder auf dem Standesamt, zu einer Hochzeitsfeier gehört auch die passende feierliche Musik. Und hier die richtige auszuwählen, ist manchmal schwieriger und langwieriger als schöne und günstige Trauringe zu finden. Denn mit der Hochzeitsmusik sollen Braut und Bräutigam als auch die gesamte Hochzeitsgesellschaft in Hochstimmung versetzt werden.
An dieser Stelle bietet sich natürlich eine ganz besondere Empfehlung an: Das kleine Hochzeitslied „Liebst du“, komponiert von Clara Schumann, das mit wenigen Worten den Herzenswunsch jedes Liebenden beschreibt, die Liebe um der Liebe willen. Natürlich ist heutzutage eine reine Liebeshochzeit kein Problem mehr, doch manchmal können solch rührende Worte in den Zeiten der Globalisierung und der Wirtschaftskrisen auf besonders fruchtbaren Boden fallen.
Wer sich für seine eigene Hochzeit eine ganz besondere Kulisse vorgestellt hat, kann die in Sachsen zahlreich vorhandenen Zeugen der Geschichte dazu nutzen. Hier bieten sich zahlreiche Schlösser und Burgen an, z. B. die Festung Königstein oder das Schloss Pillnitz. Für die Ausrichtung des Festes, Ideen für die Hochzeitstorte oder die Organisation der Musik kann man sich auch gleich an einen Hochzeitsveranstalter wenden, der sich gut mit den Lokationen auskennt und weiß, worauf es bei einer solchen Märchenhochzeit ankommt. Vielleicht entscheiden Sie sich doch lieber für eine Ritterhochzeit, wo natürlich ein mittelalterlicher Minnegesang besser passt und anschließend zur Feier ein paar richtig deftige Bauerntänze.
Die Möglichkeiten, in Sachsen eine einzigartige Hochzeitsveranstaltung zu erleben, sind recht groß, denn neben zahlreichen Inszenierungen nach fürstlicher Art wird auch vielerorts noch nach dem alten siebenbürgisch-sächsischen Hochzeitsbrauch geheiratet. Hier geht es ähnlich fröhlich und turbulent zu wie bei anderen traditionellen Hochzeitsbräuchen auch. Zum Beispiel wird hier am Polterabend die Braut entführt, beide Familien tauschen nach der Trauung ihre Blusen und Schuhe, um die Zusammengehörigkeit zu demonstrieren und viele andere Scherze und Streiche muss das Brautpaar über sich ergehen lassen. Solch eine Hochzeit wird natürlich vorwiegend auf den Dörfern gefeiert, wobei viele dafür ihre siebenbürgischen Trachten aus den Schränken holen. Die Musik kann dabei aber frei gewählt werden, sowohl klassische Stücke als auch Volkslieder oder moderne Rhythmen.